Produktionsschule Weinviertel Ost

Manche Jugendliche benötigen nach Beendigung ihrer Schullaufbahn etwas mehr Zeit und Unterstützung, um sich am Arbeitsmarkt zurecht zu finden. Ihnen fehlen Logo FABoft wichtige Voraussetzungen für die angestrebte Berufsausbildung bzw. grundlegende Kompetenzen für eine erfolgreiche Eingliederung.

Als Ziel gilt es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, versäumte Basisqualifikationen und Social Skills nachträglich zu erwerben sowie Ausbildungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Die Produktionsschule wendet sich an Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr bzw. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr (für Jugendliche mit Behinderung), die eine Berufsausbildung absolvieren wollen.

Der Zugang zur Produktionsschule wird über eine enge Zusammenarbeit zwischen Jugendcoaching und AMS partnerschaftlich geregelt.

Wird die Teilnahme an der Produktionsschule vom zuständigen Jugendcoaching empfohlen, so wird zwecks Abklärung einer Bewilligung zur Deckung des Lebensunterhalts (DLU) Kontakt zum zuständigen AMS aufgenommen.

Die Produktionsschule besteht aus vier Säulen:

Treiningsmodule:

Mit den Schwerpunkten Aktivierung (Einstiegshilfe), Übung (Training, berufliche Orientierung, …) und Spezialisierung (für die spezifische Berufsausbildung)

Die Produktionsschule NÖ Weinviertel Ost bietet Trainings in folgenden Bereichen an:

• Holz- und Metallwerkstatt

• Kreativwerkstatt

• Büro/EDV/Neue Medien

• Tiere und Landwirtschaft

• Fahrradwerkstatt

• Gastronomie

 

Coaching

Coaches begleiten die Jugendlichen während der gesamten Dauer der Produktionsschule und besprechen mit ihnen laufend ihre Fortschritte.

 

Wissenswerkstatt

In der Wissenswerkstatt wird konzentriert am Erwerb von Kompetenzen im Bereich der Kulturtechniken (z.B.  Körpersprache, Verhalten im Vorstellungsgespräch, Umgangsformen, etc.) sowie im Bereich der Neuen Medien (z.B. Videodreh, Fotobearbeitung, etc.) gearbeitet.

 

Sportliche Aktivitäten

Sport und Bewegung haben einen hohen Stellenwert in der Produktionsschule und werden in unterschiedlichen Anforderungsniveaus (z.B. Gemeinschaftsspiele, Ausdauertraining, Ballspiele, etc.) angeboten.

Am Ende wird eine Produktionsschule-Zukunftsmappe übergeben.

 

Wie läuft die Produktionsschule ab?

·         Infotage/Tage der Offenen Tür (jeden 1. Montag im Monat) bieten die Gelegenheit, erste Informationen über das Programm der Produktionsschule einzuholen und sich vor Ort ein Bild zu machen. Alle sind herzlich willkommen!

·         Im Rahmen von Schnuppertagen (1 bis 5 Tage) haben  interessierte Jugendliche die Möglichkeit,  alle Module  kennenzulernen.

·         Bei Eintritt nehmen die Jugendlichen jeweils 2 Wochen an den 3 Schwerpunktmodulen Holz/Metall, Tiere/Landwirtschaft und EDV/Büro/Neue Medien teil. Nach 6 Wochen können sie sich entscheiden, welcher Bereich am besten ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht.

·         Die Teilnahmedauer beträgt durchschnittlich 1 Jahr, wobei diese bei Bedarf bis zu 2 Jahren verlängert werden kann. Die Jugendlichen können aber auch jederzeit früher die Produktionsschule verlassen, wenn ihr Ziel, wie z.B. das Finden einer Lehrstelle, erreicht ist.

 

Zielgruppe

 

·         Jugendliche bis zum vollendeten 21. Lebensjahr bzw. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr (Jugendliche mit Behinderung), die eine Berufsausbildung absolvieren wollen, jedoch zum Zeitpunkt des Eintritts damit noch überfordert sind.
Voraussetzungen

 

·         Abklärung durch das Jugendcoaching und Empfehlung, dass die Produktionsschule die geeignete Maßnahme für die/den Jugendlichen darstellt.

·         AMS Meldung

·         Die Jugendlichen sind bereit, an sich zu arbeiten, um das gewünschte Ziel zu erreichen.
Wissenswerte Informationen/Besonderheiten des Projektes

·         Lehrgänge zur Berufserprobung: Die Produktionsschule verfügt über ein gut ausgebautes Netzwerk zur regionalen Wirtschaft, welches die Coaches für die Organisation von Lehrgängen zur Berufserprobung bzw. Praktika in den gewünschten Berufsbereichen nutzen. Die Jugendlichen erhalten so die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen am Arbeitsmarkt bzw. in Einrichtungen zu sammeln. Durchschnittlich absolvieren die Jugendlichen 2-3 Lehrgänge zur Berufserprobung, bei denen sie von den Coaches individuell begleitet werden. Aus den Lehrgängen zur Berufserprobung ergeben sich nicht selten zukünftige Lehrplätze.

·         Individualbetreuung: Die Jugendlichen werden je nach Aufgabenstellung individuell gefördert und unterstützt. Beispielsweise durch Vorbereitung auf Aufnahmetests für Lehrstellen, umfassende Lehrstellensuche oder punktgenaue Vorbereitung auf ein bevorstehendes Vorstellungsgespräch.

Kontakt

Dr.in Dagmara Adamska

Adresse

Eibesbrunnerstraße 6 , 2120 Obersdorf

Tel. Nr +43 664 854 28 82

E-Mail: dagmara.adamska@fab.at

 

E-Mail: ps-obersdorf@fab.at

 

Homepage http://www.fab.at/de/unsere-angebote/angebote-fuer-arbeitsuchende-menschen/projects/show/fab-produktionsschule-niederoesterreich-weinviertel-ost.html

 

 

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